Von 1869 bis 1969 wurden ca. 100000 Aborigines und Torres Strait Islander von der australischen Regierung aus ihren Familien gerissen und in Erziehungslager geschickt: die Stolen Generations.
40 Jahre nach dem Ende dieses Verbrechens hat sich heute morgen der neue australische Premierminister Kevin Rudd bei den Mitgliedern dieser Generation und ihren Familien entschuldigt.
Das war eine von Rudd's ersten Amtshandlungen. Ein historischer Augenblick und eine langersehnte, unglaublich wichtige Geste, der sich alle seine Vorgänger verweigert haben.
Als nächstes wird er das Kyotoprotokoll ratifizieren und damit Australien ein weiteres kleines Stück hinter dem Mond hervor holen ;o) Ist doch gar nicht so schwer......
Mittwoch, 13. Februar 2008
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7 Kommentare:
Schon seltsam, hier hat man davon gar nichts gehört...Dabei ist es ja wirklich mal eine große wichtige Geste. Und dass der Naturschutz mal vorankommt, das ist ja echt mal Zeit.
Dass sie das Kyotoprotokoll unterzeichnen wollen, hab ich irgendwo mitbekommen. Von der Entschuldigung aber nichts.
hhhha, seh ich da den Deppenapostroph?! :-D
Nein, im Englischen benutzt man das Apo für 'possessive pronouns'. Zwar schreib ich das Blog auf deutsch, aber ich rede und schreibe den ganzen Tag englisch, das zählt als Ausrede! ;o) Übrigens sieht man selbst hier sehr oft ein Plural-Deppenapostroph: apple's and banana's. Scheint ein globale's Phänomen zu sein :oD
häppi wällentains däy
^^
doch, man hat die entschuldigungsgeste hier auch in den nachrichten gezeigt! sorry an die gestohlene generation. Das hat aber wahrhaftig lang gedauert und wenn das schon so schwer ist, dann sind weitere gesten sicher auch nur zäh zu erbringen.
Hm, weiss nicht. Angeblich hat man deswegen so lange gezoegert, weil nach einer offiziellen Entschuldigung des Staates Schadensersatzansprueche geltend gemacht werden koennen. Rudd hat zwar gesagt es wuerde keine geben, aber ich denke, dass es doch bald irgendwelche Zahlungen geben wird.
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