Letzte Nacht: Es war so gegen 2 und ich wollte schlafen, aber das Possum, was über meinem Fenster wohnt hat einen riesen Lärm gemacht, dumm rumgebrüllt und gekratzt. Im Hintergrund ist Krachen zu hören. Ich denke mir nichts dabei, denn es ist eh schon laut...........Sirenen in der Ferne. Wahrscheinlich was in der Stadt.........Sirenen kommen näher: unsere Straße. Polizei und etwas später ein Löschzug (heißen die so?). Blaulicht überall, Polizisten laufen um unser Haus herum und im Garten, leuchten aufs Dach und unters Haus. Plärrende Funkgeräte. Das geht ne halbe Stunde so. Dann klopfen sie an unserer Tür: jemand habe das Haus neben unseren Nachbarn angezündet, bei unseren Nachbarn sei Blut an der Hintertür und eine Blutspur gehe ums Haus.
Dann müssen wir alle aus dem Haus raus und auf der Verandah antanzen, unsere Hände und Unterarme zeigen, ob sie zerschnitten sind. Derweil wird unser Haus nach dem Brandstifter durchsucht. Er war aber nicht drin :o) Wir dürfen wieder rein und weiterschlafen (haha, geht sehr gut, wenn alle 2 Minuten ein Polizist ins Zimmer leuchtet) Einige Zeit später nochmal Klopfen an der Tür; ob wir irgendwas gesehen hätten. Ich sagte ich hätte einen Typ im Kapuzenshirt vom Brandort weggehen sehen. Unsere (mit den Nachbarn gemeinsame) Einfahrt wird mit diesem schicken Absperrband zugeklebt. Einige Zeit später kommt die CSI und macht Fotos von Nachbars blutiger Hintertür.
Irgendwann um 6 sind alle abgezogen und ich kann endlich schlafen. Bis der Wecker geht. Kurze Nacht. Scheiß Nacht. Aber doch irgendwie spannend und amüsabel. Hoffentlich macht der nicht mit den anderen Häusern in der Straße weiter.
Die ganze Sache hat mich irgendwie an den entflohenen Sträfling erinnert (siehe "They're all dangerous, mate!"). Dabei bin ich doch mittlerweile in ein anderes Stadtviertel umgezogen. Nett und schnuckelig. Solche Aktionen treten mir irgendwie etwas zu häufig auf......
Erinnern wir uns einfach daran, wer die ersten europäischen Siedler in Australien waren....... :o) Ob es sich also doch vererbt?
Donnerstag, 28. Februar 2008
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